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Langsam
kreisende und vorsichtig pumpende Griffe mit Hand und Daumen.
Die Griffe werden rhythmisch
und gleichmäßig durchgeführt. Die Geschwindigkeit
der aufeinanderfolgenden Griffe ist durch die maximale Frequenz
der Lymphmotorik gegeben. Die Griffe dürfen weder
Schmerzen noch Hautrötung auslösen.
Der Behandelnde beginnt immer mit der Behandlung
der Lymphknoten und Lymphgefäße am Hals und der Einmündung
der großen Lymphbahnen in den beidseitigen Venenwinkel.
Die Manuelle Lymphdrainage als besonders sanfte
und harmonische Behandlungsform regt den Strom der Lymphflüssigkeit
an, die von den dünnen Lymphgefäßen im Körpergewebe
über die Lymphknoten als Sammelgefäße in den Blutkreislauf
transportiert wird.
Sie beseitigt Stauungen, löst Schlackenstoffe
aus dem Bindegewebe, behebt Stoffwechselstörungen und unterstützt
den Abwehrmechanismus.
1963 erlernte der deutsche Arzt Dr. Asdonk diese
Behandlungsmethode von Dr. Vodder persönlich. Dr. Asdonk interessierte
sich sehr für diese Methode und erkannte, das auch rheumatologische
- orthopädische Erkrankungen sowie Ödeme mit dieser Therapie
zu behandeln waren.
Seine Methode wurde von vielen Ärzten übernommen und ist
heute in der Schulmedizin und in der Kosmetik fest verankert.
Damit eignet sich die Manuelle Lymphdrainage
besonders für Indikationen wie Hauterkrankungen, Hautunreinheiten,
Multiple Sklerose, Querschnittlähmungen, Ödeme, postoperative
Therapie, Bluthochdruck, Stoffwechselerkrankungen.
Entmüdungsbehandlung
durch Manuelle Lymphdrainage
( KPE= komplexe Entstauungstherapie )
Diese Form der Behandlung findet unmittelbar nach dem Training oder
Wettkampf, gelegentlich auch in Wettkampfpausen, Anwendung. Durch
leichte Streichung wird gewöhnlich die Massagebehandlung der
stark belasteten Muskelpartien eingeleitet und beendet.
KPE – Komplexe Entstauungstherapie ist sehr wirksam in Kombination
mit der Dr. Marnitz Therapie
Gelernt in - Eggbergklinik für Lymphologie,
D-Bad Säckingen: www.eggbergklinik.de
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